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R A P A L L O T I G U L L I O L I G U R IA ITALIEN |
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Via S. Maria del Campo,
133-135-139 Rapallo 16035 GE -Telephone: 0039-0185-206036 |
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GASTRONOMIE UND TYPISCHE PRODUKTE |
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Es
war einmal............und
gibt es bis auf den heutigen Tag ein
kleines Dörfchen
in unserm Hinterland wo - wie überall auf
dem Land - der Sonntag ein Feiertag ist. Die Kinder gehen nicht
zur Schule und spielen fröhlich Fangen auf der Tenne. |
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Deshalb
schien es mir unterhaltsam und interessant zu erzählen ,wie mein Großvater
„Checchin“ (Franz), leidenschaftlicher Feinschmecker und vor allem Hüter
der ligurischen Küche und Nachforscher seiner Herkunft, versuchte, mich
zum
Einschlafen zu bringen, indem er Rezepte, Zutaten, Kochzeiten in
kurze und gefällige Märchen umformte. |
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In unserm Restaurant und Feinschmeckerzentrum werden alte Rezepte und traditionelle ligurische Gerichte angeboten, die aus klassischen Rezeptbüchern sowie aus freien Interpretationen der Traditionen unseres Gebiets hergeleitet werden. |
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Francesco |
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Die
Erinnerungen werden im
Laufe der Jahre immer schwächer und oft, wenn es sich um mündlich übertragene
Traditionen handelt, gehen sie zusammen mit den damit verbundenen Sitten
und Bräuchen verloren. Mein
Großvater “Checchin” , ein großer Schätzer ligurischer und
genueser Gastronomie, hat mir oft von einem Basilikumlikör erzählt,
den seine Großmutter braute.Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften,
wurde dieser Likör am Ende wichtiger Familienfestmahle serviert. |
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Wer
heute versucht,
die alten Traditionen unserer Gegend zu hüten
und den Feinschmeckern zu übertragen, fühlt sich mit Freude
verpflichtet,
nicht nur auf die Geschmäcker, sondern
auch auf die Erinnerungen unserer
“Alten” aufmerksam zu machen. Diese Verpflichtung soll nicht den Wunsch bedeuten, im eigenen regionalen Bereich sich einzuschränken, sondern vielmehr, dank einem großen Kommunikationsmittel wie Internet, unsere Kultur und Erfahrung auch denjenigen mitzuteilen, die nicht Ligurer sind. Francesco |
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![]() 20 cl. |
Wir
sind gewöhnt,
das Basilikum mit seinem kräftigen Wohlgeruch und mit dem
starken Geschmack des Pesto zu verbinden, daher wirken der zarte
Geschmack und die feine Duft von “Nonno Checchin” überraschend. |
| “Nonno Checchin” kann nach dem Essen ungekühlt gekostet werden, ,schmeckt aber am besten eiskalt. |
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| Titel
Seite | Das
Restaurant | Wie man
uns erreicht | |
Geschichte und Legende |
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In der regionalen Gastronomie verknüpfen sich oft
Geschichte, Legende und Phantasie so
tief, daß es im Laufe der
Zeit immer schwieriger wird, die verschiedenen Elemente voneinander zu
unterscheiden: |
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Vor einigen Jahren, wurde auf einer Lokalzeitschrift -
IL CORRIERE DI RAPALLO - erzählt, daß der “PANSOTO” mit Nußsauce
aus einer Gemeindefraktion von Rapallo stammt: der Ort heißt
“S.Martino di Noceto” : Das
Wort Noceto bedeutet Nußbaumgarten und es ist daher ganz sicher, daß
es dort zahlreiche Nußbäume gab.
Die Leute waren an Nüßen reich, sie waren aber sonst, wie
damals überall in Ligurien, sehr arm. |
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Dank der Sauce, wurde dieses Gericht nicht nur nahrhaft,
sondern auch sehr lecker. |
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Auch die “TROFFIE”, die von Recco stammen und
lange Zeit in Testana (ein Dorf in den Hügeln um Recco) von den
Frauen handgeknetet wurden, sind heutzutage überall in Italien bekannt .
Sie sind das Ergebnis einer Engelsgeduld und sehen aus wie kleine, um
sich gewundene Doppelkegel. |
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Daher erfanden
di Leute durch ihre berühmte Sparsamkeit zwei Lösungen, um Mehl zu
sparen: zusammen mit den
Troffie Kartoffeln und grüne Bohnen zu servieren, oder sie mit
Kastanienmehl zu machen, da es viele Kastanienbäume gab. |
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PREBOGGION: Mischung
von mindestens sieben verschiedenen Wildkräutern unter den folgenden: Gänsedistel,
Pimpernell, Löwenzahn, Beetkohl, Rapunzel, Brennessel, Borretsch, wilde
Zichorie, Wegerich. PANSOTI: Bauchige ravioli mit Borretsch, Beetkohl, und
Preboggion gefüllt. TROFFIE: Pasta aus Mehl, Wasser und Salz, in der Form
eines kleinen , um sich gewundenen Doppelkegels. MOSTARDELLA: Wurstware halbwegs zwischen Salami und Wurst,
aus den Überbleibseln der Salami-Bearbeitung hergestellt. Das
Essen ist fertig! PANSOTI: Salzwasser zum Kochen bringen und die Pansoti fünf
Minuten kochen lassen. Die Nußsauce mit etwas Kochwasser verdünnen und
auf die Pansoti servieren. TROFFIE: Zarte grüne Bohnen und ungeschälte Kartoffeln
getrennt kochen; die Kartoffeln schälen und zusammen mit den grüne
Bohnen in Stückchen schneiden. Die
Troffie 12 Minuten in kochendem Salzwasser kochen und zusammen mit den
Kartoffeln und grünen Bohnen servieren. Als Sauce mit etwas Kochwasser
verdünnten Pesto verwenden. MOSTARDELLA: in kleinen Würfeln schneiden; in einer
Pfanne kurz anbraten lassen, damit
das Fett zum Teil schmilzt, ohne Fettzusatz mit einem Kochlöffel
zusammen mit Eiern rühren. Zu
beachten:
Pesto und Nußsauce sind immer mit Kochwasser, nie mit Öl
zu verdünnen. |
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